Bühnenproduktionen
Kommentare & Artikel
Zu "Liebe die Rose":
"Eine Rose ist eine Rose
... Dorothea Walter, ein Gesamtkunstwerk auf zwei Beinen ... wandert durch sehr verschiedene Welten, in denen es hinreichend Reibungsfläche und einander abstoßende Kräfte gibt, aber irgendwie bündeln und lösen sich in ihrer Person die Widersprüche in einen tatkräftigen Ausgleich. Wo keines der einzelnen Lebensfelder dem anderen anstößig erscheint, da muss es sich um spirituelle Gleichgewichtskunst handeln, zwischen Schwerkraft und Fliehkraft um das Kunststück der Beherrschung von trennenden und verbindenden Impulsen. ..."
von Ute Hallaschka
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Zu "Es ist Mord! In allen Ehren!":
"Die Wirklichkeit der Freiheit
... Dorothea Walter ist allein auf der Bühne, sie bewegt sich zwischen zwei Identitäten – der Schattenwurf des Täters wird ins Licht gestellt, indem sie ihn vom Opfer aus zeichnet und erscheinen lässt. Von der Darstellung her gesehen geradezu eine karmische Perspektive. Mit einer unglaublichen Präsenz des Innehaltens stellt Dorothea Walter die Aktivität des Passiven her. Wortwörtlich: ein Passionsweg. ...
... Letztlich sind wir in der Islamfrage wahrhaftig konfrontiert mit uns selbst. Wie halten wir’s mit Menschenrecht und Religion? Gibt es noch politische Mündigkeit und vor allem politischen Willen in der verdrossenen Gesellschaft des Westens? Das wird eine Frage von Sein oder Nichtsein der Freiheit in Zukunft."
von Ute Hallaschka in Anthroposophie im Dialog 04|07 info3
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Zu "Der Stern von Bagdad":
"Ein anderer Stern
Dorothea Walter inszeniert die weibliche Sprache im Islam
... Keine dramatische Darstellung im üblichen Sinne, vielmehr ist dieses "Lebenstheater" ein authentisches szenisches Zeugnis dessen, was uns zum Menschen macht: die Empathie, die Möglichkeit hinzuhören auf das, was die Sprache in einem Wort sagt: Du! Man geht mit gestärktem Vertrauen zu diesem Wort aus dem Theaterhaus. Das ist das schönste Kunststück der Kunst."
von Ute Hallaschka in Anthroposophie im Dialog 04|08 info3
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